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Der Startschuss in die 22. Saison der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga fällt wie schon 2016 am Hardtsee in Ubstadt-Weiher – dieses Mal am 10. Juni. Nach dem Auftakt im Kraichgau führt die Reise der 16 Herren- und 14 Damenteams, darunter mit dem WMF BKK-Team AST Süßen, dem Schunk Team TV Mengen, dem Fujitsu Team Neckarsulm, dem Team Hansalog Services Göppingen (alle Männer) und dem LTS Team TV Mengen (Frauen) gleich fünf Teams aus Baden-Württemberg, am 23. Juli nach Münster/Westfalen. Dritte Station ist am 6. August Tübingen, zwei Wochen später, geht es im sächsischen Grimma bereits auf die Zielgerade. Die entscheidenden Punkte im Kampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2017 werden am 9. September verteilt, wenn im Ostseebad Binz auf Rügen erstmals der Startschuss zum großen Saisonfinale fällt. Die Rennen werden allesamt wie gewohnt über die Sprint-Distanz ausgetragen. Als Titelverteidiger treten die Damen und Herren vom EJOT Team Buschhütten gegen die motivierte Konkurrenz an.

Gleich drei Angebote des Verbands erfreuten sich so großer Beliebtheit, dass leider keine weiteren Interessenten mehr melden können.
Mit dem MIXED-Schwimmseminar in Karlsruhe, der Trainerfortbildung in Albstadt und dem Sportcamp, welches in Kooperation mit der Badischen Sportjugend Nord veranstaltet wird, hat der Verband den Geschmack der Triathleten, Trainer und Nachwuchssportler getroffen.
Leider können wir die Teilnehmerzahlen nicht weiter erhöhen und müssen somit auf die weiteren Angebote des BWTV verweisen, bei denen noch freie Plätze zur Verfügung stehen:
Frauenseminar in Steinbach vom 24.-26.03.2017
Frauenradcamp in Steinbach vom 05.-07.05.2017
Pfingstcamp in Breisach vom 06.-11.06.2017
MTB-Camp am Schluchsee vom 05.-09.08.2017

Der Verband freut sich über das rege Interesse an den Veranstaltungen sowie über weitere Anmeldungen!

Zu der von BWTV Kampfrichter Obmann Uwe Brähler geleiteten Ausbildung im SpOrt Stuttgart hatten sich sieben Männer und vier Frauen aus sieben Vereinen gemeldet. Alle elf haben die schriftliche Prüfung bestanden und müssen sich nun noch in einem Praxis-Einsatz bei einem Wettkampf bewähren. Danach erhalten die neuen Kampfrichter ihren Ausweis und werden in den Triathlonwettkämpfen im Land als Partner der Triathletinnen und Triathleten für einen möglichst fairen Wettkampfablauf sorgen.

Bei einem gemeinsamen Treffen mit DTU Vertretern, dem Geschäftsführer von IRONMAN Germany, Björn Steinmetz, sowie Vertretern der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg wurden die Verträge unterzeichnet. Mit den Landesverbänden Hamburg und Hessen konnten ebenfalls  die Verträge verlängert werden, so dass die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen IRONMAN, den Landesverbänden und der DTU in Deutschland weiter auf einer einheitlichen Basis fortgeführt wird.

Bereits im Jahr 2014 konnte unter maßgeblicher Mitwirkung des BWTV für alle IRONMAN-Veranstaltungen in Deutschland Vereinbarungen getroffen werden, die für viele Veranstaltungen in Europa als Grundlage dienen konnten. „Durch diese Verträge erreichen wir eine Gleichbehandlung der IRONMAN-Veranstaltungen mit unseren Vereinsveranstaltungen in Bezug auf Regelwerke und Verbandsabgaben, was uns als Sportfachverbände und Vertreter der Vereine natürlich ein wichtiges Anliegen ist“, äußerte sich BWTV Präsident Bernhard Thie zufrieden über den Abschluss.

Diese Verträge finden in Baden-Württemberg auch auf andere von Agenturen oder Firmen veranstalteten Wettkämpfe Anwendung, womit in Bezug auf Regeln, Kampfrichter, Antidoping und Abgaben eine Gleichbehandlung gewährleistet ist und für die Triathleten ein Beitrag für ein hohes Veranstaltungsniveau geleistet werden kann.

Björn Steinmetz betonte nochmals wie wichtig die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Veranstalter mit der DTU und deren Landesverbänden ist. „Nur wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, kann langfristig der Triathlonsport seinen Stellenwert in Deutschland weiter ausbauen. IRONMAN übernimmt hier gerne eine aktive Rolle“, so Steinmetz.

Der IRONMAN Kraichgau 70.3 findet 2017 am Wochenende 10./11. Juni statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen über die Olympische Distanz ausgetragen.

Am 18.03.2017 führt der Verband erstmalig eine Leistungsüberprüfung in Anlehnung an den Leistungstest der DTU durch.
Dieser Leistungstest dient für alle Athletinnen und Athleten der Altersklassen JUG B, JUG A und JUN als Qualifikation, um national starten zu können.
Sportlerinnen und Sportler im SCH A-Bereich werden ebenfalls eingeladen, um ihre Leistung im Rahmen der BWTV Talentsichtung unter Beweis zu stellen.

Die Einladung mit allen wichtigen Informationen kann HIER heruntergeladen werden.

300 Athletinnen und Athleten wollen „Tough Enough“ sein, das Dirty Race 2017 zu finishen.
Und das „finishen“ ist das Zauberwort. Die einen wollen gewinnen – die anderen ankommen. Irgendwie. Egal wie. Das ist der Spirit vom Dirty Race.

5km Laufen – 15km Mountain Bike – 4km Laufen. Das ganze hintereinander ohne Unterbrechung. Als Einzelkämpfer oder als Staffelteam (einer läuft – einer radelt).
Die Laufstrecke (eine Wendepunktstrecke mit Schlaufe) ist flach dem Flüsschen Murr entlang. Einzig auf der Schlaufe sind wenige Höhenmeter (10m) zurückzulegen.
Das MTB-Rennen hat es in sich. Keine technisch schwierigen Wurzelabfahrten, aber Ebene & Anstiege wechseln sich ab. Mit dem Höhepunkt dem Murrer „Alpe d’Huez“ – einem kräfteraubenden Anstieg durch die Obstanlage. Dort gibt es für Zuschauer heiße Getränke.

Für Zuschauer ist der Sportplatz in Murr „der Treffpunkt“. Start, Ziel, Wechselzone. Alle Athleten kommen mehrfach vorbei. Zudem kurze Wege zum Anstieg Obstanlage.
Start ist um 13:30 Uhr am Murrer Hermannsplatz.

Das Team Silla Hopp lädt herzlich dazu ein und der BWTV wünscht allen Sportlerinnen und Sportlern viel Spaß beim „Eröffnungswettkampf“ der Saison 2017.

Text: Achim Seiter

Bei traumhaftem Wetter trafen sich zum fünften Mal 20 Trainer und Athleten unter der Leitung von Roland Brender am Leistungszentrum Herzogenhorn zur Langlauffortbildung in der Skating-Technik. Am Freitag ging es mit den Skiern vom Feldbergpass zum Herzogenhorn hinauf, dort angekommen wurden erst einmal die Zimmer bezogen und anschließend sich ausgiebig gestärkt. Am Abend stand die Theorie mit ihren verschiedenen Lauftechniken auf dem Programm. Am nächsten Morgen ging es dann endlich auf die Skier um das Theoretische in die Praxis umzusetzen. Nach einer spielerischen Erwärmung wurde sich in zwei Gruppen aufgeteilt und jeder Teilnehmer konnte unter professioneller Anleitung der beiden Referenten an seiner individuellen Technik arbeiten. Vor dem Mittagessen gab es bereits die ersten Videoaufnahmen, die im Anschluss nach dem Essen gemeinsam analysiert wurden. Der Nachmittag stand unter dem Motto eingeschliffene Fehlerbilder in den Techniken zu verbessern. Am Abend gab es noch einmal eine sehr ausführliche und individuelle Fehleranalyse per Video auf dem Programm. Mit dem theoretischen Wissen gingen die Teilnehmer erschöpft ins Bett und verarbeitenden den Tag wohl sehr gut im Schlaf, da am nächsten Morgen viele Fehlerbilder in den verschiedenen Skatingtechniken erfolgreich korrigiert worden sind. Für den Nachmittag standen die alpinen Fahrformen von Pflug bis zum Telemark auf dem Programm. Gegen 17 Uhr war es dann für alle wieder geschafft. Die Autos mit Gepäck waren wieder von allen gesund und vollgestopft mit neuem Wissen über das Skaten erreicht. Und schon waren wieder 2 ½ Tage bei traumhaften Wetter mit einer faszinierenden Schneelandschaft und tollen Teilnehmern vorbei. Die Wiederholungstäter der Fortbildung haben ihr erneutes Kommen nicht bereut und die Neulinge haben sich die Fragen gestellt, „Warum waren wir nicht schon früher dabei?“

Text. Roland Krams

Ende 2010 waren 35.640 Sportlerinnen und Sportler Mitglied in einem Triathlonverein oder der Triathlon-Abteilung eines Vereins erfasst, im Dezember 2015 registrierte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) exakt 54.484 Triathletinnen und Triathleten. Das entspricht einem absoluten Zuwachs von 18.844 (Platz 11) Mitgliedschaften bzw. einer Steigerung um fast 53 Prozent (Platz 1). „Für diese sehr positive Gesamtentwicklung sind in erster Linie das Engagement der Vereine an der Basis, die professionell organisierten Veranstaltungen, die Arbeit der Landesverbände und die großartige Arbeit der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter auf der Ebene des Dachverbandes verantwortlich“, erklärt DTU-Präsident Prof. Dr. Martin Engelhardt.

Der BWTV hat mit einer Steigerung seiner Mitgliederzahlen in diesem Zeitraum von rund 6.000 auf 7.500 (also rund 25% mehr) auch seinen Teil zu der positiven Entwicklung beigetragen.

Der BWTV gratuliert Andreas Kohler, Jörg Linder und Werner Menzinger recht herzlich zur bestandenen Prüfung und wünscht den neuen B-Trainern Triathlon Langdistanz eine erfolgreiche Arbeit unter Anwendung des erworbenen Wissens.

Vom 27.  bis 30. Dezember 2016 absolvierten 20 Nachwuchstriathleten der TSG Schwäbisch Hall und ihre Gäste aus Heuchelberg ein heimisches Schwimm- und Lauftrainingslager in leistungsdifferenzierten Gruppen. Erstmalig wurde die Haller Nachwuchsarbeit durch die Landestrainer Wolfram Bott und Martin Lobstedt unterstützt, die am ersten Tag das Programm übernahmen.

Bei den täglichen Trainingseinheiten wurden nicht nur fleißig Kilometer gesammelt, sondern auch eifrig an der Lauf- und Schwimmtechnik gefeilt. Für Abwechslung sorgten die Einheiten im ACTIC Fitnessstudio, die „Turnstunde“ mit dem Minitramp sowie der „Wintertrainingslager – Swim & Run“, bei dem um jede Sekunde gekämpft wurde. Aber auch der gesellige Teil kam durch das gemeinsame Mittagessen in der Schwäbisch Haller Bausparkassenkantine und dem Kinobesuch nicht zu kurz.

Text: Michael Scholl